Die Kunst des spielerischen Scheiterns von Michael Stuhlmiller

Die Kunst des spielerischen Scheiterns

Wahres Selbstvertrauen gewinnen mit der Clownmethode

von Michael Stuhlmiller

Für den Boulevard ist Scheitern ein Grund zur Freude, ein gefundenes Fressen, wenn einem A-, B- oder C-Promi mal wieder etwas misslingt. Für den Promi selbst und alle anderen ist es noch immer ein Tabuthema, ein Makel, der ungewollt an einem klebt. Auch wenn mittlerweile als Allgemeingut propagiert wird, dass man aus Scheitern lernen kann, es eine Chance ist, gar eine Kunst: Geht tatsächlich etwas schief, wird die Schuld dann doch lieber weit weg geschoben. Klar, denn Fehlschläge kratzen ganz schön am Selbstvertrauen.

 

Warum können wir gerade von einem Clown lernen, wahres Selbstvertrauen zu gewinnen, dem Tollpatsch, dem alles misslingt, für den alles, was er tut und was er anfasst zum Problem wird? Weil genau darin die Lösung liegt, denn ein Clown ohne Problem hat ein Problem. Jedes Hindernis sieht er als Einladung, einen neuen Blick aufzusetzen, die Perspektive zu wechseln. Während wir üblicherweise auf Probleme mit Gegenwehr reagieren, was erst zum Konflikt führt und uns vielleicht sogar scheitern lässt, löst der Clown sie einfach spielerisch auf. Seine Strategie kann auch Sie dazu befähigen, allen Arten von Problemen mit einem völlig neuen Selbstvertrauen zu begegnen.

 

Wie wir von den philosophischen, psychologischen und kommunikativen Weisheiten der Jahrhunderte alten Gestalt des Clowns als erfahrener Spieler, Animateur, Vermittler und Ratgeber profitieren können, zeigt Michael Stuhlmiller, Gründer der renommiertesten Clownschule Deutschlands, Theaterunternehmer und Kulturmensch, in „Die Kunst des spielerischen Scheiterns“. Seine tausendfach bewährte Clownmethode überträgt er auf die Bühnen des Lebens. Durch innovative Techniken und zahlreiche praktische Übungen lernen Sie, dass Druck nicht erdrückt, sondern den Halt bietet, Außergewöhnliches zu wagen. Dass Ihr Erfolg nicht davon abhängt, was andere von Ihnen denken, sondern was Sie selbst von sich halten. Betrachten Sie eine Störung als Impuls für eine nötige Verwandlung: So wie eine Auster durch das Aufnehmen eines Sandkorns in der Lage ist, eine Perle hervorzubringen, können wir Konflikte zur Inspiration nutzen.

 

Was heute in der Wirtschaft unter dem Begriff Failure- oder Fuckup-Night als neue Erkennt­nis und Event zelebriert wird, hat der Clown längst verinnerlicht: Niederlagen vermeiden zu wollen, ist ein untauglicher Versuch, weil Stolpern ein fester Bestandteil unseres Lebens ist. Jeder Schritt, den wir nach vorne machen ist ein Fallen und damit ein potenzieller Absturz, den wir im letzten Moment abfangen. Ohne, dass wir dieses Risiko des Fallens und des Stolperns eingehen, kommen wir keinen Schritt voran. Wir scheitern uns sozusagen voran! Durch das Stolpern ist übrigens der weltweit beliebte Earl Grey Tee entstanden; auf einer turbulenten Seefahrt, auf der aus Versehen Bergamotte-Öl über Teeballen geschüttet wurde.

Leseprobe

Inhalt

Business

Was können Führungskräfte, Unternehmer und alle, die auf der Business-Bühne stehen von einem Clown lernen, dem Tollpatsch, bei dem immer alles schiefgeht? Alles, was ein Clown tut, was er anfasst, wird tatsächlich zu einem Problem. Statt es so schnell wie möglich loswerden zu wollen, empfängt er es mit offenen Armen. Das Problem sieht er als Einladung zum Spiel mit neuen Perspektiven. Aus jedem Nachteil kann er einen Vorteil schaffen. Michael Stuhlmiller, selbst Unternehmer, verdeutlicht in seinem Buch, wie Sie Druck als Stabilisator ...

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Psychologie

„Die Kunst des spielerischen Scheitern“ bietet einen umfangreichen psychologischen Werkzeugkasten. Unsere Körperreaktion und Emotionen sind schneller als unser Verstand. Wer kennt es nicht: Erst später fällt uns ein, was wir Schlaues oder Schlagfertiges hätten sagen können. Der spielerische Umgang mit dem Scheitern erfordert auch eine spielerische Körper- und Emotionserfahrung, aus der heraus man spontan handeln kann. Kraftsätze oder Zusprüche helfen nicht, wenn das Selbstbewusstsein nicht im Körper verankert ist.

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Pädagogik

Spielen ist nicht nur eine Angelegenheit für Kinder. Die Clownmethode bietet gerade im pädagogischen Bereich als Lebensschule zahlreiche Chancen. Spielen bedeutet experimentieren, sich über herkömmliche Grenzen von Richtig und Falsch hinwegzusetzen und neue Erfahrungen zuzulassen. Es stärkt den Selbstkontakt und Selbstausdruck, das Selbstvertrauen, die Konzentrationsfähigkeit, die Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Flexibilität auf der Beziehungs- und Problemebene. Das Spielen vereinigt in hervorragender Weise funktionales und emotionales Handeln:

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Vielleicht haben Sie schon einige Bücher über Selbstvertrauen gelesen. Aber ist es Ihnen gelungen, auf lange Sicht Ihre Grundhaltung zu ändern? Die Clownmethode ist weit mehr als eine Ansammlung von Tipps und Tricks, die wir mal anwenden oder auch nicht: Sie ist eine Lebensschule und funktioniert deshalb so gut, weil ein Clown jeden Nachteil in einen Vorteil verwandeln kann und auf diese Weise großes Selbstvertrauen erwirbt. Mit ihr finden wir wieder zum Lachen, auch wenn uns nicht danach zumute ist. Erfahren Sie hier, warum wir gerade von einem Clown lernen können und weshalb wir dazu vom Denken ins Fühlen kommen müssen.

Bei der Suche nach wahrem Selbstvertrauen haben wir einen Verbündeten: Unsere Atemsäule. Je deutlicher wir den Kontakt zu dieser inneren Achse spüren, umso stabiler ist unser Selbstvertrauen. In der Clownmethode heißt das: der Blick von innen nach außen. Das stärkt die Wahrnehmung und damit unser Selbstvertrauen. Denn wollen wir wahrgenommen werden, müssen wir uns erst selbst wahrnehmen. In diesem Kapitel lernen Sie, mit welchen Übungen und Techniken Sie zu einem Körpergefühl der Stabilisierung finden und wie Sie diese als Vorbereitung für Präsentationen, Verhandlungen, Prüfungen etc. für sich nutzen können.

Haben Sie auch oft das Gefühl, dauernd nur funktionieren zu müssen? Aus dieser Funktionsfalle können wir nur entkommen, indem wir die Fähigkeit zu staunen zurückgewinnen. Für viele ist das nur etwas für Kinder. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden: Erwachsene, die noch staunen können, sind insgesamt großzügiger und rücksichtsvoller gegenüber ihren Mitmenschen. Sie haben sich vom reinen Funktionieren befreit. Erfahren Sie, wie Sie sich mit Ihrem Energiewesen verbünden, die Magie des Staunens kennenlernen und sich von Fremdbestimmung und vom reinen Funktionieren befreien.

Ein Clown ohne ein Problem hat ein Problem. Er weicht dem Druck niemals aus, er sucht ihn sogar. Aber er vergisst auch nie, zu fragen: Wie geht es mir gerade? Denn die innere Balance entscheidet, ob Druck uns transportiert oder erdrückt. Dazu brauchen wir unseren bewegten inneren Standpunkt. Mit ihm können wir uns über den Druck stabilisieren. In diesem Kapitel lernen Sie, wie Sie auf Druck (nicht) reagieren sollten, wie Sie daraus Leidenschaft machen und wie Sie lernen, mit zusätzlicher Energie umzugehen.

Der Clown liebt sich selbst und verurteilt sich nicht. Auf diese Weise können wir unser Scheitern verwandeln. Tun wir dies nicht, wird der Druck von außen erdrückend. Das Problem wird zum Konflikt, wenn wir unsere Identität damit verknüpfen. Und der Konflikt zur Krise, wenn wir die dahinterstehende Frage nicht verstehen. Vor Krisen haben Clowns keine Angst. Im Gegenteil. Sie finden einen spielerischen Weg, um die Krise nicht nur zu meistern, sondern auch zu nutzen. Erfahren Sie, wie Sie die Angst vor dem Scheitern verlieren und die daran gebundene Energie zurückgewinnen, weshalb wir lernen müssen, zu stolpern und welche Lösungen Probleme für uns bereithalten.

Wollen heißt agieren – müssen dagegen reagieren. Um vom Müssen ins Wollen zu gelangen, befreien wir uns nach und nach aus dem Käfig des Systems und nutzen dabei unseren inneren Antrieb. Bleiben wir dem Wollen treu, finden wir schnell jemanden, der das Gleiche will. Die Dinge geschehen dann nicht mehr, weil wir angestrengt etwas tun, sondern weil wir in Verbindung sind. Auf diese Weise erfüllt der Clown seine Aufgabe als Verwandler: Mit seiner Hilfe verwandeln wir unsere Sicht aufs Leben ins Positive. Im letzten Kapitel erfahren Sie, wie Sie Ihr Mitgefühl weiter stärken, wie Sie den magischen Augenblick herbeiführen und warum Wollen gelernt sein will.

Über den Autor

Porträt_Michael Stuhlmiller

Michael Stuhlmiller

Michael Stuhlmiller studierte Jura in Heidelberg, Musik und Kunst in Kassel und zählt heute mit seiner staatlich anerkannten Berufsfachschule für Clowns, Komik und Comedy zu den international renommiertesten Ausbildern für Clownschauspieler und Komiker. Erfolgreicher Theaterunternehmer, Eventmanager und in der Kulturpolitik zu Hause – Diese Erfahrungen kombiniert mit seinen Erkenntnissen vom Clownsein überträgt er unterhaltsam und zugleich profund auf konkrete Situationen aus dem Alltags- und Berufsleben; als Redner, Universiätsdozent und Schreiber.

 

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Vorträge und Seminare

„Die Kunst des spielerischen Scheiterns“ — der Vortrag

Michael Stuhlmiller stellt die Dinge auf den Kopf und setzt sie neu zusammen. Erfahren Sie:

  • Wie sich Probleme von selbst lösen, indem Sie sich auf neue Perspektiven einlassen.
  • Wie sich äußerer Erfolg durch innere Stabilisierung einstellt.
  • Wie Sie sich inspirieren lassen, statt permanent liefern zu müssen
  • Wie Konflikte und Probleme nicht Kraft kosten, sondern Energie freisetzen.
  • Wie Sie das Rätsel hinter einem Konflikt erkennen und als Meister der Improvisation hervorgehen.

 

Machen Sie sich und Ihre Mitarbeiter fit für eine Welt, in der sich die Dinge permanent verändern.

Michael Stuhlmillers ungewöhnlicher Lebenslauf macht ihn zu einem der unkonventionellsten Rednerpersönlichkeiten Deutschlands. Seine Vorträge sind ein Event, das sich einprägt. Er überrascht mit einer völlig neuen Form der Präsentation. Seine intelligenten und augenöffnenden Inhalte werden nicht nur vorgetragen, sondern inszeniert. Er agiert als Mime, sitzt am Klavier, singt und verwickelt seine Zuhörer in ein mitreißendes Lachkonzert. Hintergründig und unterhaltsam gelingt der Transfer von der Clownbühne auf die Bühnen des Lebens.

 

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„Ich habe nicht nur persönlich profitiert, sondern auch in meiner Rolle als systemischer Coach.“ Petra Buchberger, Projektleitung GInKo Campusmanagement, Johann Wolfgang Goethe-Universität

„Der Mann kann es!“ Petra Roth, ehemalige Bürgermeisterin von Frankfurt am Main (CDU)

„Die Weisheiten des Clowns begleiten mich und haben mein Leben sehr bewegt.“ Heike Heinisch, Travel Marketing und Management

Referenzen

„Der Scheiter-Künstler“

hr2-Kultur

„Ein empfehlenswerter Ratgeber in einer von Versagensangt geprägten Kultur, der konkret,praktisch, motivierend und umsetzbar innere Freiheit auf den Weg zu bringen versteht.“

M. Lehmann-Pape, lovelybooks

„Die ‚Clownmethode‘ ist eine echte Lebensschule, die so gut funktioniert, weil ein Clown aus jedem Nachteil einen Vorteil schaffen kann und sich auf diese Weise im Laufe des Lebens ein unendlich großes Selbstvertrauen schafft. Mit ihr finden wir zum Lachen, auch wenn uns nicht danach zumute ist.“

PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft

Die Kunst des spielerischen Scheiterns ist voller praktischer Hinweise“

Hans Durrer, Huffington Post

„Clown und Erfolg – das klingt im ersten Moment nach Widerspruch. Michael Stuhlmiller zeigt jedoch, wie man Misserfolgen aus der Clown-Perspektive besser begegnen kann.“

Nora Nagel, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Sehr zu empfehlen!“

Sophia, Buchbewertungen

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